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Künstlerische Spurensuche auf Schloss Rotenfels

15. März 2026

Künstlerische Spurensuche in Schloss Rotenfels

Zum ersten Mal waren Schülerinnen und Schüler des Profilfachs Bildende Kunst der Nordstadtschule an der Landesakademie Schloss Rotenfels zu Gast. Im inspirierenden Ambiente der Akademie arbeiteten sie drei Tage lang gemeinsam mit der Künstlerin Elke Hennen an eigenen künstlerischen Projekten. Unter ihrer fachkundigen Begleitung entstanden Zeichnungen und Platiken, die sowohl individuelle Handschriften als auch gemeinsame kreative Prozesse sichtbar machen.

Die intensive Arbeit vor Ort war für die Gruppe ein besonderes Erlebnis: konzentrierte Atelierarbeit, experimentelle Techniken und der Austausch mit einer professionellen Künstlerin gaben den Teilnehmenden wertvolle Impulse für ihre eigene künstlerische Entwicklung. Besonders deutlich wurde das in einem Satz, den eine Schülerin am Ende der Woche mit einem Lächeln zusammenfasste: „Nicht fragen – einfach machen.“ Dieses spontane Fazit bringt auf den Punkt, was die kreative Atmosphäre in Rotenfels auszeichnete – Mut zum Ausprobieren, Offenheit und die Freude am künstlerischen Prozess.

Das gymnasiale Profilfach Bildende Kunst ist eine Besonderheit der Gemeinschaftsschule – an der Nordstadtschule wird dadurch ein Weg eröffnet, der künstlerische Vertiefung und gymnasiales Lernen auf unterschiedlichen Niveaustufen ermöglicht. Es zeigt, wie vielfältig und individuell Bildung in der Gemeinschaftsschule gestaltet werden kann.

Kulturelle Bildung hat an der Nordstadtschule ganz allgemein einen hohen Stellenwert. Neben der neuen Kooperation mit der Landesakademie Schloss Rotenfels wird auch die bewährte Partnerschaft mit dem Stadttheater Pforzheim seit diesem Jahr wieder intensiv gepflegt. In beiden Kooperationen stehen ästhetische Erfahrung, Ausdruck und Begegnung im Mittelpunkt – Werte, die unser schulisches Leben nachhaltig prägen.

Die Ergebnisse des Kunstaufenthalts in Rotenfels werden beim diesjährigen Sommerfest in einer Vernissage mit Führung präsentiert. Dabei haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Werke der Schülerinnen und Schüler kennenzulernen, Einblicke in ihre Arbeitsprozesse zu gewinnen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Julia Tempel und Susanne Posselt

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